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Hinter den Kulissen

Die Museumswerkstatt

Für manch ein historisches Exponat ist es ein langer Weg, bis es einen Platz in der Dauerpräsentation des Automatenmuseums findet. Schließlich befindet sich nicht jeder erworbene Automat, der vor 50 oder mehr Jahren gebaut wurde, in einem funktionsfähigen Zustand. Doch für das Team rund um Museumsleiterin Monika Kokoska ist dies kein Problem, denn wenn ein historischer Münzautomat erst einmal in der Museumswerkstatt in Espelkamp angekommen ist, wird ihm fortan höchste Aufmerksamkeit gewidmet.

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Die Techniker der Museumswerkstatt
sind wahre Tüftler:
Kein Mechanismus ist ihnen zu
kompliziert und kein Holzwurm
zu hartnäckig, wenn es darum geht,
den historischen Geräten neues
Leben einzuhauchen.

Ihnen ist es zu verdanken, wenn
am Ende alles wieder in neuem
Glanz erstrahlt und darüber
hinaus auch wieder funktioniert.

Getreu dem Motto „Probieren
geht über Studieren“ erinnern die Arbeits-
plätze in der Museumswerkstatt oft
an Bastelstuben passionierter
Hobby-Erfinder. Doch viele Ersatzteile müssen tatsächlich völlig neu entworfen und in Handarbeit hergestellt, manchmal sogar neu erfunden werden. Reparaturanleitungen gibt es für die wenigsten der historischen Automaten.

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Wenn dann letztlich nach vielen Monaten endlich das letzte Rädchen wieder sitzt, die letzte Schraube angezogen ist und das erste Geldstück durch den Münzschlitz des restaurierten Automaten rauscht, freut sich das ganze Team der Sammlung Gauselmann, einen neuen faszinierenden Zeitzeugen in der Automatensammlung Gauselmann aufstellen und präsentieren zu können.

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Sammlung Gauselmann
Deutsches Automatenmuseum
Merkur-Allee 1-15
32339 Espelkamp
Tel. (05772) 49-486
Fax (05772) 49-488

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