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Die Sammlung
Nadelspiele, Bomber und Flipper

Der Weg bis zur Entwicklung des bekannten Flippers war lang. Zu berichten ist von den Bagatellespielen aus dem 18. Jh., über die im 19. Jh. aufkommenden Nadelspiele und die Bomber von Beginn des 20. Jahrhunderts – so gibt es den Flipper erst seit 1947. Als verbindendes Spielelement gilt dabei die Kugel, die sich ihren Weg durch die Jahrhunderte des Spielens bahnte.

 

 

IMO Nürburg, Jentzsch & Meerz, Leipzig, Deutschland, 1939

 

Ein deutsches Gerät aus der Frühzeit der Bomber ist dieses Exponat.
Er präsentierte zum ersten Mal eine von hinten beleuchtete Rückwand,
die eine Vorstufe zu den später so begehrten Flipperscheiben darstellt.

 

Tempo Tempo, Theodor Bergmann & Co., Hamburg, Deutschland, 1952

 

 

Dies ist der erste Flipper aus deutscher Produktion.
Entgegen den amerikanischen Vorbildern schlagen die Flipperarme nicht zur Mitte,
sondern nach hinten aus. Bei diesem Exponat handelt
es sich um einen sogenannten Auszahlflipper. Entgegen der Norm
zahlte er bei einem Punktestand von 200.000 1 DM aus.  

 

World Beauties, Gottlieb & Co., Chicago, USA, 1960

 

 

Dieser Flipper beschäftigt sich thematisch ganz mit der Schönheit der Frau.
Umrahmt von 13 Schönheitsköniginnen thront "Miss Universe" auf dem Backglass.
Je nach Geschick des Spielenden konnte er die verschiedenen Damen im wahrsten
Sinne des Wortes dort zum Leuchten bringen.

 

Euromat, Aisch & Melchers KG, Bochum, Deutschland, 1963

 

 

Auf den ersten Blick nicht als Flipper zu erkennen, so handelt es sich
beim genaueren Betrachten ohne Zweifel um einen solchen. 
Verwunderlich ist wohl in erster Linie die Tatsache, dass der Korpus
des Exponats keine typische „Flipper-Form“ besitzt, dennoch ist auch hier
die Spielfläche waagerecht angelegt und mit der Kugel sowie den zwei
Flipperarmen gilt es Punkte zu erzielen.