Sonderausstellung ASTrein - AUTOMATEN aus HOLZ beendet
Deutsches Automatenmuseum erwies sich als regionaler Publikumsmagnet
Rund 700 Besucher zählte die diesjährige Sonderausstellung des Deutschen Automatenmuseums in Espelkamp, die nach drei Monaten am 20. Juli endete. Mit ASTREIN – AUTOMATEN aus HOLZ beteiligte sich die Sammlung Gauselmann bereits zum dritten Mal mit großem Erfolg an den Kulturthemen der Museumsinitiative OWL.
„Unsere diesjährige Sonderausstellung ist auf großes Interesse gestoßen!“, resümiert Museumsleiterin Monika Unterkötter. Neben zahlreichen Vereinen wie beispielsweise der Sozialverband Stockhausen, die Isenstedter Landfrauen oder verschiedene Unternehmervereinigungen nutzten auch Gäste aus den Niederlanden und Frankreich ihren Aufenthalt in Deutschland für einen Abstecher in unser Automatenmuseum hier in Espelkamp.“ Allein am Tag der offenen Tür im Mai zählte das Museumsteam rund 200 Besucher, die die gelungene Präsentation von insgesamt 70 aus Holz gefertigten historischen Münzautomaten besichtigten.
Die meisten Besucher zeigten sich überrascht darüber, eine solche Vielfalt an intakten Exponaten vorzufinden“, so Heike Bohbrink, die neben Monika Unterkötter viele der 700 gezählten Gäste in den vergangenen drei Monaten durch die Sonderausstellung geführt hatte. „Ob deutsches Polyphon, amerikanische Jukebox, französisches Roulette oder britische Sportspiele – allein die Möglichkeit, die historischen Raritäten live zu erleben und bedienen zu können, hat ‚Jung und Alt - Groß und Klein‘ begeistert!“

Darüber hinaus erfreuten sich einzelne Ausstellungsbesucher auch an ganz speziellen Raritäten im Vorraum des Museums: Dort wurde anhand restaurierter und funktionstüchtiger Musikboxen die Entstehungsgeschichte der heutigen Gauselmann Gruppe anschaulich dargestellt.

„Da auch diese Umbauboxen, mit deren Aufstellung sich Paul Gauselmann ab 1957 – zunächst nebenberuflich, ab 1964 hauptberuflich – selbstständig gemacht hatte, ein ‚hölzernes Gewand‘ haben, ließ sich die Geschichte unserer Unternehmensgruppe hier hervorragend integrieren. Viele unserer Gäste freuten sich über das Wiedersehen mit gerade diesen Musikboxen aus dem Hause Gauselmann, da diese oftmals in ihrer eigenen Lebensgeschichte eine besondere Rolle gespielt haben“, berichtet Monika Unterkötter.
Ab Montag, den 27. Juli ’12 wird die reguläre Dauerausstellung mit rund 150 Exponaten, die einen repräsentativen Querschnitt durch zwei Jahrhunderte Münzautomatengeschichte gibt, wieder geöffnet sein. Telefonische Anmeldungen sind unter 05 772/49 484 oder unter www.sammmlung-gauselmann.de/kontakt während der Öffnungszeiten (Montag-Donnerstag 9-16 Uhr, Freitag 9-13 Uhr, sonn-/feiertags nach Vereinbarung) möglich.



